Luftbild Thüringer Wald  © UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald, Christopher Schmid

Das Projektgebiet des Naturschutzgroßprojektes im Thüringer Wald

Das Projektgebiet umfasst rund 6.500 Hektar, liegt nahezu vollständig im UNESCO-Biosphären­reservat Thüringer Wald und beinhaltet ein Gewässernetz aus fast 550 Kilometern Quellbächen und Bachoberläufen sowie die daran angrenzenden Moore und ausgewählte Bergwiesen. Es erstreckt sich beiderseits des Rennsteigs im Mittleren Thüringer Wald auf dem Gebiet mehrerer Städte und Gemeinden in den Landkreisen Ilm-Kreis, Hildburghausen und Schmalkalden-Meinigen sowie der kreisfreien Stadt Suhl.

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Der Naturraum des Projektgebietes

Das Projektgebiet liegt zum Großteil im Mittleren Thüringer Wald – mit bis zu 983 m ü. NN der höchste Teil des Mittelgebirges. Tief eingeschnittene Täler prägen die Landschaft. Das Gebiet besteht zu 84 % aus Wald und zu 12 % aus Grünland-Ökosystemen. Der Mittlere Thüringer Wald zeichnet sich außerdem durch eine hohe Dichte an Fließgewässern aus. Die potenzielle natürliche Vegetation bilden naturnahe Buchenwälder, die in höheren Berglagen zunehmend durchsetzt werden von Fichten und Tannen. Schlucht- und Hangmischwälder finden sich in den Tallagen. Hinzu kommen artenreiche Bergwiesen-Komplexe, Hoch- und Flachmoore sowie Quellfluren.

Das UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald

Die Gesamtfläche des UNESCO-Biosphärenreservats umfasst rund 33.600 Hektar. Bereits im Jahr 1976 waren Teile des heutigen Gebietes als Biosphären­reser­vat Vessertal ausgewiesen und im Jahr 1979 als solches von der UNESCO anerkannt worden. Es ist damit eines der beiden ältesten Biosphärenreservate in Deutschland. Nach Vergrößerungen in den Jahren 1986 und 1990 wurde ab dem Jahr 2011 ein umfang­reicher Diskussionsprozess zur Erweiterung des Biosphärenreservates geführt. Dieser mündete schließlich in der Neuausweisung des UNESCO-Biosphärenreservates Thüringer Wald.

Das Naturschutzgroßprojekt als Leitprojekt

Das Naturschutzgroßprojekt stellt eines von 18 Leitprojekten im Rahmenkonzept des UNESCO-Biosphärenreservats Thüringer Wald dar und steht im Einklang mit dessen Vision einer nachhaltigen Entwicklung. Dies bedeutet: nicht auf Kosten der Enkel leben, effizient wirtschaften, sozial gerechtes sowie partnerschaftliches Handeln, global denken – lokal handeln. Das Projekt unterstützt die drei wesentlichen Biosphären­reservats-Funktionen: Schutz von Kultur­landschaft, Boden, Gewässer, Auen, Klima, Arten und Lebensräumen, Entwicklung (u. a. von Tourismus und Erholung) sowie Forschung & Bildung.

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