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Bärenhofinsel Goitzsche

Projektzeitraum: 01.04.2002 bis 31.03.2005
Gesamtsumme des Projekts: 38.000 Euro
Eigenanteil: 5.000 Euro
David-Förderung: 5.000 Euro

Im ehemaligen Tagebau Goitzsche bei Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) wurde über viele Jahrzehnte Braunkohle für das mitteldeutsche Industrierevier gewonnen. Anfang der 90er Jahre waren die Vorräte erschöpft – der Tagebau wird seitdem saniert. Große Teile werden zukünftig touristisch genutzt, in einigen Bereiche soll allerdings der Naturschutz Vorrang haben. Das Problem: Der heutige Eigentümer – die Braunkohlegesellschaft LMBV – möchte die Flächen privatisieren. Landes- und Bundesverband des BUND vesuchten mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt die Kaufsumme für die Naturschutzflächen aufzubringen. Hierbei wurde auch die Naturstiftung David um Hilfe gebeten. Die Stiftung entschied, für den Erwerb des sogenannten Bärhofes - einem Gebiet welches nicht abgebaggert wurde und deshalb teilweise noch mit alten Bäumen bestanden ist - einen Zuschuss von 5.000 Euro zu gewähren. Der ursprüngliche Sanierungsplan sah vor, den Tagebau bis zum Jahr 2012 langsam mit dem Wasser der Mulde zu fluten – mit dem Bärhof als unzugängliche Insel. Die Flut vom August 2002 an Elbe und Mulde hat den geplanten Entwicklungszeitraum von zehn Jahren auf zehn Tage verkürzt: Ein Damm der Mulde war gebrochen – und das Hochwasser schoss unkontrolliert in den Tagebau Goitzsche.

Kontakt

BUND Sachsen-Anhalt
Olvenstedter Straße 10
39108 Magdeburg