Bläulinge  © Thomas Stephan

Presse

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Pressemitteilungen

Hohe Schrecke: Nachrichten aus dem Reich der Käfer

5 weitere Urwaldreliktarten gefunden

In den alten Laubwäldern der Hohen Schrecke konnten mittlerweile 20 Urwaldreliktarten der deutschen und mitteleuropäischen Liste nachgewiesen werden. Urwaldreliktarten gehören mit wenigen Millimetern zu den kleinsten Wald- und Holzbewohnern in der Hohen Schrecke und sind zudem sehr selten. Aktuell gibt es höchstens noch 115 Arten in ganz Mitteleuropa. Angepasst an Urwälder, die über einen langen Zeitraum vorherrschten, bevor der Mensch die Wälder nach seinen Ansprüchen umbaute, gelten sie als Zeitzeugen einer andauernden ungebrochenen Waldgeschichte. Viele der Urwaldreliktarten aus der Gruppe der totholzbewohnenden Käfer sind akut vom Aussterben bedroht oder bereits verschwunden. Ihr Überleben ist nur in weitgehend sich selbst überlassenen Laubwäldern möglich.

Echte Urwälder gibt es in Deutschland heute nicht mehr. Wohl aber urwaldähnliche Waldbestände oder auch Altbaum-Ansammlungen, s. g. Altholzinseln, die besonders seltene und naturschutzfachlich wertvolle Kleinlebensräume aufweisen. Durch die Bereitschaft ausreichend große, ungenutzte Waldbereiche wieder zuzulassen, hofft man, diese Arten erhalten zu können - so auch in der Hohen Schrecke. Hier werden aktuell bereits insgesamt rund 2.000 Hektar Wald nicht mehr forstlich genutzt. Dazu zählen große zusammenhängende Wildnisflächen rund um den ehemaligen Schießplatz, im Wiegental und auf dem Hessenköpfchen, sowie kleinere zwischen 1 bis 20 Hektar große Altholzinseln, eingestreut im Wirtschaftswald. Alle anderen Waldflächen des insgesamt rund 6.500 Hektar großen Waldgebietes können weiterhin forstwirtschaftlich genutzt werden. Dank der alten Baumbestände in den drei großen gesicherten Wildnisgebieten und dem integrierten Netz an zahlreichen Altholzinseln sind in der Hohen Schrecke die Vorrausetzungen für die Erhaltung ihrer Lebensräume vorhanden und somit hoffentlich auch zukünftig eine gute Lebensgrundlage für diese kleinen Käfer.

6 neue Kinderstuben für den Hirschkäfer

Im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke wurden in geeigneten Waldrandlagen im Projektgebiet die ersten sogenannten Hirschkäferwiegen errichtet.

Hirschkäfer, fast jeder kennt sie. Mit bis zu 9 Zentimetern Größe ist der Hirschkäfer die größte in Europa beheimatete Käferart. Seinen Namen erhielt er wegen der mächtig verlängerten Mundwerkzeuge der Männchen, die an das Geweih eines Hirsches erinnern - beeindruckend und gefährlich aussehend, für den Menschen aber vollkommen harmlos. Insbesondere durch den Verlust geeigneter Lebensräume sind die Vorkommen des Hirschkäfers in Deutschland und Europa stark rückläufig, so dass der Hirschkäfer auf der bundesweiten Roten Liste in der Kategorie 2 „stark gefährdet“ geführt wird.

Hirschkäfer bevorzugen alte Eichenwälder und Eichenmischwälder an sonnigen und trockenen Standorten. Im Zuge der forstlichen Waldbewirtschaftung und  "Aufräumaktionen" in unseren Wäldern wurden besonders die lichten Laubwälder und die für die Entwicklung der Hirschkäferlarven notwendigen Totholzanteile oftmals entfernt. Die in der Hohen Schrecke nachgewiesenen Hirschkäfervorkommen sollen zukünftig durch den Bau von Hirschkäferwiegen unterstützt werden. Hierfür werden ca. 1 Meter lange Eichenstämme/Starkäste tief in den Boden um einen Eichenstubben eingegraben und die Zwischenräume mit Eichenholzhackschnitzel ausgefüllt. Diese „Wiegen“ sollen künftig Hirschkäferlarven als Kinderstuben dienen. Denn die Larven entwickeln sich hauptsächlich in sich zersetzendem Holz im Boden, vorzugsweise in Eichen, wo die Weibchen ihre Eier bis in eine Tiefe von 1 m ablegen. Die Larven benötigen 5 bis 6, mitunter 8 Jahre bis zum Abschluss ihrer Entwicklung zum fertigen Käfer. Sie fressen das morsche und tote Holz von abgestorbenen Bäumen und deren Wurzeln. Das Holz der eingegrabenen Stämme wird sich von Zeit zu Zeit zersetzen und übernimmt somit die Funktion von natürlichen Brutplätzen.

Für das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke stehen insgesamt ca. 15 Millionen Euro zur Verfügung. 75 Prozent zahlt das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und 15% übernimmt das Umweltministerium des Freistaates Thüringen. Die verbleibenden 10 Prozent bringt die Naturstiftung Davis als Eigenanteil ein und wird dabei unterstützt von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, dem BUND sowie der Regina Bauer Stiftung.

 

Pressekontakt:

Christin Brauer, Projektbüro „Hohe Schrecke" Heidelbergstr. 1, 06577 Braunsroda

Tel: 034673-78903

projektbuero@naturstiftung-david.de http://www.hohe-schrecke.de

Bunte Exoten in der Hohen Schrecke

Ansiedelung der Bienenfresser: 2019 erstmals 10 Brutpaare nachgewiesen

Braunsroda, 04. September 2019.

Neben dem Eisvogel gehören sie zu den farbenprächtigsten Vögeln in unseren Breiten: die Bienenfresser. Bis Ende der 1980er Jahre galten sie in Deutschland als ausgestorben. Mit derzeit 700-800 Brutpaaren deutschlandweit zählen sie zu den streng geschützten Arten. Bienenfresser gelten in Thüringen als extrem selten und stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Landschaftspflegemaßnahmen im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke der Naturstiftung David trugen dazu bei, dass sich die bunten Vögel erstmals in der Region ansiedelten. In diesem Sommer konnten erstmals zehn Brutpaare nachgewiesen werden.

Sie bevorzugen ein warmes Klima, so finden in den Tieflagen unserer Kulturlandschaft ihren bevorzugten Lebensraum. Für ihre Brut nutzen die Vögel vegetationsfreie Löss- und Lehmwände, wie sie durch Freistellungs- und Entbuschungsmaßnahmen im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes im Offenland der Hohen Schrecke entstehen. Hier leben sie in Kolonien und bauen meist 1,0 bis 1,5 Meter lange Röhren mit einem Durchmesser von vier bis fünf Zentimetern. Am Ende der Röhre befindet sich die Brutkammer. Mit den Grabarbeiten sind die Paare zwei bis drei Wochen beschäftigt - eine Meisterleistung für die ca. 30 cm großen Tiere. Ihre Nahrung, Großinsekten wie Libellen, Hummeln und Bienen, finden sie zahlreich in den angrenzenden Grünlandbereichen und den beweideten Trocken- und Halbtrockenrasen der Hohen Schrecke, die durch das Naturschutzgroßprojekt gezielt erhalten werden.

Jetzt im September ziehen die kleinen Exoten wieder in die Trocken – und Feuchtsavannen Afrikas, wo sie den Winter verbringen. Wenn wir Glück haben, kehren sie im kommenden Jahr Anfang Mai wieder zurück in die Hohe Schrecke.

 

Hintergrund zu den Pflegemaßnahmen des Naturschutzgroßprojekts Hohe Schrecke:

Ziel des Naturschutzgroßprojektes der Naturstiftung David ist der Schutz und der Erhalt des alten Waldes sowie der umgebenden Kulturlandschaft mit ihren charakteristischen Streuobstwiesen und Trockenrasen. Diese artenreichen Lebensräume dienen als wichtige Puffer zwischen dem Wald und der intensiv genutzten Agrarlandschaft im Thüringer Becken und im Unstruttal. Um die artenreichen Biotope langfristig zu erhalten, setzt das Naturschutzgroßprojekt vor allem auf Konzepte der naturnahen Nutzung und der Förderung regionaler Kreisläufe. Bis zum Jahr 2023 werden insgesamt 100 Hektar Streuobstwiesen und Halbtrockenrasen entbuscht, das geerntete Holz wird i.d.R. energetisch genutzt. Erhalten lassen sich diese Flächen meist nur durch regelmäßige Beweidung mit Schafen und Ziegen. Daher unterstützt die Naturstiftung David mit dem Naturschutzgroßprojekt sowie dem Projekt Weidewonne auch gezielt Schäfereibetriebe rund um die Hohe Schrecke.

Für das Projekt stehen insgesamt ca. 15 Millionen Euro zur Verfügung. 75 Prozent zahlt das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und 15% übernimmt das Umweltministerium des Freistaates Thüringen. Die verbleibenden 10 Prozent bringt die Naturstiftung David als Eigenanteil ein und wird dabei unterstützt von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, dem BUND sowie der Regina Bauer Stiftung.

Weitere Informationen unter: www.naturstiftung-david.de/schrecke/

 

Pressekontakt:

Christin Brauer, Projektbüro „Hohe Schrecke" Heidelbergstr. 1, 06577 Braunsroda

Tel: 034673-78903

projektbuero@naturstiftung-david.de http://www.hohe-schrecke.de

Landschaft schmeckt: Spitzenkoch Claus Alboth serviert Weidewonne-Lammspezialitäten auf dem Thüringentag 2019

Braunsroda, 27. Juni 2019.

Weidewonne-Lammfleisch aus dem Thüringer Becken ist nicht nur schmackhaft, sondern auch ein wichtiges Produkt für den Erhalt der heimischen Kulturlandschaft: Das ist die zentrale Botschaft von „Weidewonne“. Die von der Naturstiftung David betreute Marke präsentiert sich am Samstag, den 29. Juni, mit Spitzenkoch Claus Alboth beim Thüringentag in Sömmerda. Auf der Bühne des Tourismusverbandes „Thüringer Becken“ im Rahmen der „Tourismusmeile“ startet ab 11.00 Uhr eine Koch-Show mit dem renommierten Koch aus Thüringen. Während der Show können sich die Gäste über die wichtige Arbeit der Schäferinnen und Schäfer für die Pflege der Thüringer Kulturlandschaft informieren und den Geschmack des Fleisches selbst testen. Als Hauptgang gibt es Rücken vom Weidewonne-Lamm mit Ratatouille und Kartoffelgnocchi.

Hintergrund:

Für den Erhalt der landschaftstypischen Wiesen und Steppenrasen im Thüringer Becken ist eine regelmäßige Beweidung mit Schafen und Ziegen erforderlich. Ohne die Beweidung verbuschen die Flächen und der Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten, wie  Frühlings-Adonisröschen und Wildbiene, verschwindet. Aufgrund struktureller Veränderungen in der Landwirtschaft sowie sinkender Nachfrage nach Lammfleisch und Wolle ist die Schafhaltung innerhalb der letzten 150 Jahre wirtschaftlich immer unattraktiver geworden. Seit den 1990er Jahren hat sich der Bestand an Mutterschafen auf ca. 90.000 Tiere im Jahr 2018 halbiert. Tendenz: Weiter fallend. Viele Schäferinnen und Schäfer stehen kurz vor dem Ruhestand. Es gibt kaum Nachwuchs. Mit dem Projekt „Weidewonne“ soll diese negative Entwicklung gestoppt werden. Ein zentraler Baustein von „Weidewonne“ ist daher die Vermarktung von heimischem Lammfleisch. Wer Weidewonne-Lammfleisch kauft, hilft Schäferinnen und Schäfern in Thüringen und trägt dazu bei, dass Schaf- und Ziegenherden auch zukünftig die Landschaft Thüringens prägen und erhalten.

Weidewonne ist eine Marke des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz und wird im Auftrag des Ministeriums durch die Naturstiftung David betreut. Die Finanzierung erfolgt über das EU-kofinanzierte Naturschutzprogramm „Entwicklung Natur und Landschaft“ des Freistaates Thüringen. Eine flankierende Förderung gewährt die Stiftung Naturschutz Thüringen.

Vertiefende Informationen (inklusive Weidewonne-Rezeptheft):

www.naturstiftung-david.de/weidewonne/

Für Rückfragen:

Stefanie Schröter, Telefon: +49 34673-780291, stefanie.schroeter@naturstiftung-david.de

Sachsen-Anhalts Umweltministerin, Claudia Dalbert, zu Besuch auf dem Rödel:

Eines der orchideenreichsten Gebiete Sachsen-Anhalts wird gemeinsam von Naturschutz und Wissenschaft als Nationales Naturerbe weiterentwickelt

Erfurt, 15. Juni 2019.

Am 15. Juni 2019 ließ sich Claudia Dalbert, Umweltministerin von Sachsen-Anhalt, in einer neunzigminütigen Exkursion die Besonderheiten und den Artenreichtum des 182 Hektar umfassenden Muschelkalk-Hochplateaus Rödel im Süden Sachsen-Anhalts zeigen. Das ehemalige Militärgebiet wurde im Jahr 2018 von der Bundesrepublik Deutschland zum Zweck des dauerhaften Naturschutzes unentgeltlich als „Nationales Naturerbe“ an die Naturstiftung David übertragen. Bereits seit 2009 werden die orchideenreichen Kalkmagerrasen durch eine Herde robuster Konik–Pferde schonend beweidet und somit die halboffene Landschaft als Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten. Die Betreuung der Fläche erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Grüne Tatze sowie mit dem Dienstleister Bundesforst und weiteren Akteuren vor Ort. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt seit zehn Jahren durch die Hochschule Anhalt.

Martina Köhler, Projektleiterin der Hochschule Anhalt, erklärte Umweltministerin Dalbert die Forschungsschwerpunkte auf dem Rödel. Adrian Johst, Geschäftsführer der Naturstiftung David, lobt die wissenschaftliche Arbeit der Hochschule Anhalt und betont, dass für eine erfolgreiche Entwicklung der Fläche und somit den Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt ein dauerhaftes Engagement in sämtlichen Bereichen – auch im wissenschaftlichen Monitoring – erforderlich ist.

Der Rödel ist Teil des Naturschutzgebietes „Tote Täler“ und vereint eine Vielzahl artenreicher Lebensräume auf engstem Raum. Alte Laubmischwälder, magere Flachlandmähwiesen und Kalktrockenrasen bis hin zu Überresten ehemaliger Weinberge wechseln sich auf der Fläche ab. Eine Besonderheit des Gebiets ist sein Orchideenreichtum: Die gefährdete Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) kommt flächendeckend auf dem gesamten Plateau vor und bildet das größte Einzelvorkommen Sachsen-Anhalts.

Zum Nationalen Naturerbe:

Die Bundesregierung hat im Jahr 2005 beschlossen, bundeseigene, national bedeutsame Naturschutzflächen von einer Privatisierung auszunehmen und unentgeltlich dem Naturschutz zur Verfügung zu stellen. Diese Flächen werden als Nationales Naturerbe bezeichnet. Es handelt sich um ehemalige Militärflächen und Flächen entlang des Grünen Bandes an der innerdeutschen Grenze (Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, kurz BImA), ehemalige volkseigene Flächen der DDR (Eigentum der Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft) sowie Naturschutzflächen in der Bergbaufolgelandschaft (Eigentum der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau Verwaltungsgesellschaft). Rund 156.000 Hektar wurden inzwischen in 3 Tranchen an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Länder oder von diesen beauftragte Naturschutzorganisationen, wie die Naturstiftung David, übertragen bzw. sind in der sog. Bundeslösung in der Betreuung von BImA und Bundesamt für Naturschutz verblieben. Die Naturstiftung David setzt sich mit unterschiedlichen Projekten für die langfristige Sicherung, Entwicklung und Betreuung des Nationalen Naturerbes und die Vernetzung ihrer Eigentümer ein.

Weitere Informationen: www.naturstiftung-david.de/naturerbe/

Ansprechpartnerin Presse: Melanie Kleinod, 0361 555 03 36 / 0152 09872603

Neues Hohe-Schrecke-Journal erscheint in Kürze

Ausgabe Nr. 18 wird am 26. April an alle Haushalte rund um die Hohe Schrecke verteilt.

Braunsroda, 25. April 2019.

Am 26. April geht allen Haushalten im Gebiet des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke zusammen mit der neuesten Ausgabe des Heimat-Echos das aktuelle Hohe-Schrecke-Journal zu, das sich ein- bis zweimal jährlich den aktuellen Entwicklungen rund um das Projekt widmet.

Ausführlich berichtet das aktuelle Heft über die Bürgerversammlung zur Hängeseilbrücke, die im Herbst in Braunsroda stattfand, und stellt das Bauprojekt detailliert vor. Rückblickend auf den heißen und trocknen Sommer im vergangenen Jahr werden im  Hohe-Schrecke-Journal Forstleute und Umweltschützer befragt, welche Folgen die Hitzewelle 2018 für den Wald in der Region hat. Außerdem im Heft: neue Wanderwege, eine besondere Filmpremiere in Wiehe und ein neues Ortsporträt, das den Ort Oberheldrungen und seine wechselvolle Geschichte vorstellt. Wie in jedem Journal gibt es Hinweise zu regionalen Veranstaltungen und Terminen sowie das beliebte Kreuzworträtsel.

Das Hohe-Schrecke-Journal ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke. Es wird kostenlos an alle Haushalte in der Region verteilt, um die Bürgerinnen und Bürger umfassend über das Projekt zu informieren. Zugleich werden mehrere hundert Exemplare an interessierte Leserinnen und Leser im gesamten Bundesgebiet verschickt und damit überregional für einen Besuch in der Hohen Schrecke geworben.

Die Auflage beträgt 8.000 Stück. Herstellung, Druck und Verteilung werden zu 90 Prozent vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums sowie vom Thüringischen Umweltministerium gefördert. Die Naturstiftung David übernimmt die restlichen 10 Prozent der Kosten und wird dabei von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), dem Umweltverband BUND und der Regina-Bauer-Stiftung unterstützt. Das Hohe-Schrecke-Journal erscheint seit dem Jahr 2010.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Projektteam!

„Weidewonne“ zu Ostern – Regionales Lammfleisch aus Thüringen kaufen und Naturschützer werden

Mit dem Kauf von Weidewonne-Lammfleisch werden Schäfereibetriebe beim Erhalt der Thüringer Kulturlandschaft unterstützt

Wer beim Einkauf für das Osterfest ein qualitativ hochwertiges Produkt erwerben und zugleich den Schutz der Thüringer Kulturlandschaft fördern möchte, sollte auf Lammfleisch der Marke „Weidewonne“ setzen. Derzeit haben thüringenweit ca.40 Fleischereifachbetriebe mit ihren Filialen Weidewonne-Lammfleisch in ihrem Sortiment. Die von der Naturstiftung David im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz betreute Marke dient der Vermarktung von Lammfleischprodukten aus Mittelthüringen.

„Die regionale Herkunft ist aber nicht das einzige Marken-Kriterium“, erläutert Stefanie Schröter, Projektkoordinatorin der Naturstiftung David: „Die ‚Weidewonne‘ - Schäfer haben sich  verpflichtet, mit ihren Schafherden Trockenrasen und Streuobstwiesen zu beweiden, um diese langfristig zu erhalten. Neben dem aktiven Naturschutz sorgen kurze Transportwege, heimisches Futter und regionale Schlachtung für ein Produkt, das Gaumenfreude und Nachhaltigkeit auf das Beste vereint.“

Die Naturstiftung David engagiert sich seit dem Jahr 2017 für den Ausbau des Vertriebsnetzes von Weidewonne-Produkten. Die Schlachtung der Tiere erfolgt durch die TZG Ernstroda GmbH. Über die Gilde Thüringer Fleischergenossenschaft eG werden dann interessierte Fleischereien in Thüringen beliefert. Die TZG Ernstroda bietet ebenfalls selbst Weidewonne Lammfleisch in ihren Fachfilialen an. Erfreulich ist auch, dass das Unternehmen Gönnataler Putenspezialitäten sein Weidewonne-Angebot deutlich ausbauen konnte. Auf Wochenmärkten und in den Fachfilialen weiterer Unternehmen, wie z.B. der Fleischerei Zitzmann, dem Schlachthof Mühlhausen, der Agrarproduktions- und Handels GmbH Donndorf sowie der Metzgerei Marienhof, ist „Weidewonne“-Lamm auf Nachfrage ebenfalls erhältlich. Das Angebot besteht auch über die Ostersaison hinaus.

Adressen der beteiligten Fleischerfachgeschäfte und zahlreiche Informationen zum Projekt „Weidewonne“ finden Sie unter: http://naturstiftung-david.de/weidewonne/

Das Projekt „Weidewonne“ dient nicht nur der Vermarktung von regionalen Lammfleischprodukten sondern unterstützt und berät auch heimische Schäfereibetriebe. Das Vorhaben wird im Rahmen des EU-kofinanzierten Naturschutzprogramms „Entwicklung Natur und Landschaft“ vom Freistaat Thüringen gefördert. Eine flankierende Förderung gewährt die Stiftung Naturschutz Thüringen.

 

Für Rückfragen: Naturstiftung David, Stefanie Schröter, Heidelbergstr. 1, 06577 Braunsroda
                          Tel: 034673 / 780291 E-Mail: stefanie.schroeter@naturstiftung-david.de

Melanie Kleinod Telefon: +49 361 55503-36 Mail schreiben

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