Bläulinge  © Thomas Stephan

Presse

Willkommen im Pressebereich der Naturstiftung David. Sie finden hier eine kurze Information zur Naturstiftung David, aktuelle Pressemitteilungen und unser Logo. Zudem bieten wir Ihnen ausgewählte stiftungs- und projektbezogene Fotos zum Download an. Für weiterführende Informationen kontaktieren Sie bitte unsere Pressesprecherin.

Pressemitteilungen

Naturschutzgroßprojekt profitiert von Waldwildnis-Kompromiss der Landesregierung
Umweltministerium fördert Projekte zum Wildniserleben in der Hohen Schrecke

Braunsroda, 04. Dezember 2018.

In der Hohen Schrecke darf sich der Wald zukünftig auf weiteren 230 Hektar ohne Zutun des Menschen entwickeln. Das ist Teil des heute von Umweltministerin Siegesmund und Forstministerin Keller verkündeten Kompromisses zu Waldwildnis-Flächen in Thüringen. Angrenzend an das bereits bestehende gut 1.000 Hektar große Wildnisgebiet rund um den ehemaligen Schießplatz auf der Hohen Schrecke sollen spätestens ab dem Jahr 2029 zusätzliche 219 Hektar Waldflächen aus der forstlichen Nutzung genommen werden. Die neuen Wildnisflächen gehören zu dem von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen verwalteten WGT-Sondervermögen (ehemalige sowjetische Militärflächen) und werden dem Naturschutz kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit Fördermitteln des Naturschutzgroßprojektes soll für einen Teil der Flächen allerdings ein finanzieller Ausgleich dafür gezahlt werden, dass die Säge ab sofort und nicht erst im Jahr 2029 ruht. Zusätzlich wird die Naturstiftung David der Landesentwicklungsgesellschaft für weitere 11 Hektar die dauerhaften forstlichen Nutzungsrechte abkaufen – so dass auch hier ab sofort die Natur Natur sein kann. Die insgesamt 230 Hektar umfassenden neuen Wildnisflächen liegen zwischen den Gemeinden Garnbach und Langenroda sowie östlich der Ortsverbindungsstrasse von Lossa nach Wiehe.

„Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung damit das Ziel des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke unterstützt. Durch den Beschluss der Landesregierung werden wertvolle Buchenwälder mit vielen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten langfristig erhalten. Das ist eine tolle Nachricht für den Naturschutz“, so Adrian Johst, Geschäftsführer der Naturstiftung David.

Die forstlich ungenutzten Flächen in der Hohen Schrecke wachsen mit den zusätzlichen 230 Hektar auf über 2.000 Hektar an. Dazu zählen nicht nur große zusammenhängende Wildnisflächen rund um den ehemaligen Schießplatz, im Wiegental und im Bärental sondern auch kleinere nur wenige Hektar große Altholzinseln im Wirtschaftswald. In der Hohen Schrecke sollen bis zum Jahr 2022 insgesamt 2.500 Hektar große und kleine Waldflächen der Natur überlassen werden. Alle anderen Waldflächen des rund 6.500 Hektar großen Waldgebietes können weiterhin forstwirtschaftlich genutzt werden. Damit gibt es weiterhin ausreichend Möglichkeiten für die regionale Brennholzselbstwerbung.

Auch die Erlebbarkeit der Wildnisflächen soll weiter verbessert werden. Mit Fördermitteln des Thüringer Umweltministeriums in Millionenhöhe werden in den nächsten Monaten und Jahren Voraussetzung für einen naturnahen Tourismus in den Waldwildnisbereichen der Hohen Schrecke geschaffen. So soll im Bärental im Nordwesten der Hohen Schrecke eine Hängeseilbrücke und bei Wiehe ein Wildnis-Erlebnisweg errichtet werden. Die Hohe Schrecke ist zudem zentraler Bestandteil des landesweit beworbenen Projektes „Thüringer Urwaldpfade“. „Der Hainich-Nationalpark beweist schon jetzt, dass sich Wildnis und naturnaher Tourismus nicht ausschließen. Mit der großzügigen Unterstützung des thüringischen Umweltministeriums werden wir auch in der Hohen Schrecke zeigen können, dass Wildnisentwicklung keinesfalls ein Käseglocken-Naturschutz ist, sondern zur Attraktivität einer Region beitragen kann, ohne die Natur zu stark zu stören“, so David-Geschäftsführer Adrian Johst.

Für Rückfragen: Adrian Johst, 0179 5110449

Die Naturstiftung David fördert erneut zwei begabte und engagierte Studenten des Fachs Naturschutz und Landschaftsplanung an der Hochschule Anhalt im Rahmen des Deutschlandstipendiums.

Erfurt, 17. Oktober 2018.

Auch in diesem Jahr ist die Naturstiftung David Förderer des Deutschlandstipendiums. Sie unterstützt für die Dauer eines Jahres zwei begabte und engagierte Studierende im Studiengang Naturschutz und Landschaftsplanung an der Hochschule Anhalt. Die Naturstiftung beteiligt sich damit bereits das sechste Mal am Förderprogramm des Bundes und fördert die zwei Stipendiatinnen mit insgesamt 3.600 Euro. Die feierliche Übergabe der Deutschlandstipendien an Lynn Bauer und Henrieke Wild fand am 17. Oktober 2018 im Schloss Köthen statt. „Wir engagieren uns für das Deutschlandstipendium, weil wir den Nachwuchs im Naturschutz in den Neuen Bundesländer unterstützen möchten.“ beschreibt Adrian Johst, Geschäftsführer der Naturstiftung David, die Motivation zur Teilnahme am Förderprogramm. Neben der rein finanziellen Förderung, bietet die Naturstiftung David den Studierenden auch eine inhaltliche Förderung, entsprechend ihrer Interessen, an. „Das kann neben dem Einblick in den Arbeitsalltag und die Projekte unserer privatrechtlichen Stiftung auch die Teilnahme an Tagungen sein.“, so Johst.

Um gezielt Studierende aus dem Naturschutz zu unterstützen, arbeitet die Naturstiftung mit der Hochschule Sachsen-Anhalt zusammen. Diese nimmt an dem Förderprogramm „Deutschlandstipendium“ seit dem Jahr 2011 teil und ist - laut einer Studie des WWF (August 2017: „Angebot der Naturschutzausbildung an deutschen Hochschulen – Ein Leitfaden für Studieninteressierte“) - eine der Hochschulen in Deutschland, wo man am besten Naturschutz studieren kann.

Hintergrund Deutschlandstipendium
Unter dem Motto „Talent trifft Förderung“ hat der Bund im Jahr 2011 das Förderprogramm „Deutschlandstipendium“ gestartet. Als Voraussetzung für die Vergabe gelten herausragende fachliche Leistungen in Schule und Studium. Auch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich gesellschaftlich zu engagieren, wird bei der Auswahl der Stipendiaten berücksichtigt. Das einkommensunabhängige Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich wird jeweils für zwei Semester vergeben. Die Finanzierung übernimmt zur einen Hälfte ein Förderer wie die Naturstiftung David und zur anderen Hälfte der Bund. Die Stipendiaten können sich mit dieser Unterstützung stärker auf ihr Studium konzentrieren und dieses in Folge mit hervorragenden Ergebnissen termingerecht abschließen.

Für Rückfragen: Beatrix Roos, beatrix.roos@naturstiftung-david.de, Tel. 0361 55503-30

Naturstiftung David feiert heute Geburtstag in Erfurt und in der Hohen Schrecke.
Mehr als 400 Vorhaben gefördert. Insgesamt Projekte im Umfang von 15 Millionen Euro umgesetzt.

Erfurt, 7. September 2018.

Mit einer Festveranstaltung im Erfurter Zughafen und einer Reise in das Natur-schutzgebiet Hohe Schrecke (Nordthüringen) feiert die Naturstiftung David heute ihren 20. Geburtstag. Die vom Umweltverband BUND gegründete Stiftung engagiert sich im Natur- und Klimaschutz – indem sie Umweltinitiativen in den neuen Bundesländern mit Fördergeldern unterstützt und zugleich bundesweit eigene Projekte durchführt. Die Stiftung setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit vielen Partnern. Zugleich scheut sie sich jedoch nicht, sich eindeutig gegen Naturzerstörung zu positionieren.

In den letzten 20 Jahren hat die Naturstiftung David unter anderem

  • mit einer halben Million Euro mehr als 400 Projekte von Umweltgruppen in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gefördert;
  • maßgeblich dazu beigetragen, dass fast 200.000 Hektar Naturschutzflächen im Bundeseigentum von einer Privatisierung ausgenommen und als „Nationales Naturerbe“ dauerhaft dem Naturschutz gewidmet werden;
  • den 8.000 Hektar große urwüchsige Wald der Hohen Schrecke gemeinsam mit den Anrainerkommunen als ein Modell für das Miteinander von Mensch und Natur entwickelt;
  • gemeinsam mit den Landessportbünden in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt über 100 Sportstätten energetisch modernisiert und
  • 180 Kilometer Waldbäche im Thüringer Wald als Lebensraum für den Feuersalamander und viele andere Gewässerorganismen wiederhergestellt. 

Insgesamt hat die Stiftung – vor allem auch dank der Unterstützung vieler Fördermittelgeber - seit dem Jahr 1998 Projekte im Natur- und Umweltschutz mit insgesamt rund 15 Millionen Euro umgesetzt.

Die Naturstiftung David war 1998 vom Landesverband Thüringen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegründet worden. Das Stiftungskapital von 3,65 Millionen Euro stammt aus einem außergerichtlichen Vergleich um den Pumpspeicherwerk-Bau in Goldisthal im Thüringer Schiefergebirge.

Gemeinsam mit vielen Festgästen aus Thüringen und dem gesamten Bundesgebiet feiert die Stiftung am heutigen Abend im Zughafen Erfurt. Erwartet werden unter anderem Jochen Flasbarth (Staatssekretär Bundesumweltministerium), Anja Siegesmund (Umweltministerin Thüringen), Prof. Hubert Weiger (BUND-Vorsitzender), Kathrin Göring-Eckardt (Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/GRÜNE im Deutschen Bundestag) und Alexander Bonde (Generalsekretär Deutsche Bundesstiftung Umwelt).

Die heutige Festveranstaltung der Naturstiftung David ist zugleich Start einer Kampagne zur Stärkung des Stiftungskapitals. Um sich in Zukunft noch besser und unabhängiger für Natur- und Klimaschutz einsetzen zu können, will die Naturstiftung David in den nächsten Monaten und Jahren möglichst viele Zustiftungen einwerben. Erste Zustifter - wie der Träger des alternativen Nobelpreises Prof. Michael Succow, der Schauspieler Peter Trabner oder die Fernsehmoderatorin Britta Steffenhagen - konnten bereits gewonnen werden.

Weiterführende Informationen: www.naturstiftung-david.de  / www.naturstiftung-david.de/zustiften

Für Rückfragen:  Adrian Johst, 0179 5110449

Naturstiftung David feiert 20. Geburtstag auch in der Hohe-Schrecke-Region

Braunsroda, 7. September 2018.

Mit einer Festveranstaltung in Erfurt und einer Sonderzugfahrt in die Hohe-Schrecke-Region feiert die Naturstiftung David heute ihren 20. Geburtstag. Die Stiftung war im Sommer 1998 vom Umweltverband BUND Thüringen ins Leben gerufen worden. Das Stiftungs-kapital von 3,65 Millionen Euro stammt aus einem außergerichtlichen Vergleich um den Bau des Pumpspeicherwerks Goldisthal im Thüringer Schiefergebirge. Seit dem Jahr 2008 engagiert sich die Naturstiftung David für die Region Hohe Schrecke. Gemeinsam mit den Anrainerkommunen hatte sich die Naturschutzstiftung im Jahr 2008 beim Bundeswettbewerb „idee.natur“ für ein Naturschutz-großprojekt beworben. Im Jahr 2009 wurde die Region Hohe Schrecke als einer von fünf Gewinnern aus einem Bewerberfeld von 123 Regionen ausgezeichnet.

Im Rahmen des seit dem Jahr 2009 laufenden Naturschutzgroßprojekt konnten die Hohe-Schrecke-Kommunen und die Naturstiftung David viel erreichen. Die Privatisierung des Waldes wurde gestoppt und das naturschutzfachlich besonders wertvolle Wiegental dauerhaft gesichert. Streuobstwiesen wurden wiederhergestellt, neue Wander- und Radwege angelegt und Grundlagen für einen natur-nahen Tourismus geschaffen.

„Das Naturschutzgroßprojekt ist das wichtigste und größte Stiftungsprojekt in unserer 20-jährigen Geschichte. Besonders freuen wir uns über die langjährige enge und vertrauensvolle Zusammen-arbeit mit der Region. Das Engagement der Kommunen für Naturschutz und Regionalentwicklung ist bundesweit beispielgebend. Von daher war für uns klar: Unseren 20. Geburtstag müssen wir auch in der Hohen Schrecke feiern – zumal viele unserer bundesweiten Partner schon immer einmal das Gebiet kennenlernen wollten“, so Adrian Johst, Geschäftsführer der Naturstiftung David.

Im Vorfeld der Festveranstaltung „20 Jahre Naturstiftung David“ am heutigen Abend hat die Stiftung deshalb gemeinsam mit der Interessensgemeinschaft Unstrutbahn eine Sonderzugfahrt in die Hohe Schrecke organisiert. Knapp 100 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet werden auf sechs verschie-denen Exkursionen die Vielfalt der Hohe-Schrecke-Region kennenlernen. 

Das Naturschurzgroßprojekt Hohe Schrecke hat eine 14-jährige Laufzeit (2009 bis 2023) und hat ein finanzielles Gesamtvolumen von rund 12 Millionen Euro. 75 Prozent der Kosten trägt das Bundesum-weltministerium und 15 Prozent das Umweltministerium Thüringen. Für die restlichen 10 Prozent der Kosten kommt die Naturstiftung David auf. Sie wird hierbei unterstützt von der Zoologischen Gesell-schaft Frankfurt, dem Umweltverband BUND, der Regina-Bauer-Stiftung und weiteren Partnern. Mit den Fördergeldern werden Flächen für den Naturschutz gesichert, viele Naturschutzmaßnahmen umgesetzt, aber auch Wander- und Radwege saniert. Flankierend zur Förderung des Naturschutzes gibt es eine Förderung der Regionalentwicklung – aktuell finanziert durch das Thüringer Umwelt-ministerium. Die Naturstiftung David führt in der Hohe-Schrecke-Region weitere Projekte durch – so unter anderem ein Klimaschutzprojekt und ein Projekt zur Unterstützung von Naturschutzschäfern.

Weiterführende Informationen: www.naturstiftung-david.de/schrecke

Für Rückfragen: Adrian Johst, 0179 5110445

Beatrix Roos Kaufmännische Leiterin Telefon: +49 361 55503-30 Mail schreiben

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