Buchenwald in der Hohen Schrecke  © Thomas Stephan

Ziele & Maßnahmen

Ziel des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke ist der Schutz und der Erhalt des alten Waldes sowie der umgebenden Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen und Trockenrasen. In einem in den Jahren 2009 bis 2012 erstellten Pflege- und Entwicklungsplan wurden hierzu auf Basis von naturschutzfachlichen Erhebungen konkrete Maßnahmen vorgeschlagen. Diese werden bis zum Jahr 2023 schrittweise umgesetzt. Entscheidend ist: Alle Maßnahmen können nur mit Zustimmung der Eigentümer umgesetzt werden.

Die umzusetzenden Naturschutzmaßnahmen wurden in den Jahren 2009 bis 2012 geplant und mit den zuständigen Behörden auf Kreis- und Landesebene abgestimmt. Für die Naturstiftung David als Projektträger sind die Planungen als Arbeitsplan verbindlich. Umgesetzt werden können die Maßnahmen jedoch nur mit Zustimmung der Betroffenen und/oder Flächeneigentümer.

Kein Flächeneigentümer muss in dem Naturschutzgroßprojekt mitarbeiten. Eine Mitarbeit ist immer freiwillig. Die Naturstiftung David wirbt bei den Betroffenen und Eigentümern für die Umsetzung konkreter Naturschutzmaßnahmen und bietet dafür auch Ausgleichszahlungen an. Niemand ist verpflichtet, dieses Angebot anzunehmen.

Um die geplanten Naturschutzmaßnahmen umzusetzen muss die Naturstiftung David  bei den Betroffenen und Eigentümern um Verständnis und Unterstützung werben und sie von einer Mitarbeit überzeugen. Die Stiftung kann und darf keine Maßnahme verordnen. Aus den Projektmitteln können jedoch Entschädigungs- und Ausgleichzahlungen angeboten werden – für den Fall, dass die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen zu Mehraufwendungen oder Verdienstausfällen führt.

Naturschutzmaßnahmen im Wald entfalten erst langfristig ihre Wirkung. Wenn für die Umsetzung Fördergelder als Ausgleich fließen, ist eine langfristige Absicherung der Naturschutzmaßnahmen erforderlich. Damit sollen auch „Mitnahmeeffekte“ verhindert werden – indem ein Waldbesitzer beispielsweise gegen eine Entschädigungszahlung für ein paar Jahre den Wald nicht nutzt um danach umso intensiver Holz einzuschlagen. Naturschutzmaßnahmen im Wald werden deshalb für längere Zeiträume festgelegt und mit einem Vertrag sowie in der Regel mit einem Grundbucheintrag abgesichert.

Jetzt Spenden!
Christin Brauer Telefon: +49 34673-78903 Mail schreiben

 

Jetzt online:
Das Hohe Schrecke 
Journal Nr. 15

Die Themen: Pferderücker im Einsatz, Bunker-Umbau für den Artenschutz, Fotofallen für Wildkatzen & Co, Lehrgang zum Naturführer, Ausflugsziel Garnbach

Download

Weitere Informationen

Weiterlesen

Ein bis zwei Mal im Jahr informiert das reich bebilderte Hohe-Schrecke-Journal über geplante und realisierte Maßnahmen. Damit sind Sie immer auf dem aktuellen Stand!

Weiter

Besuchen

Überzeugen Sie sich vor Ort von den zahlreich umgesetzten Maßnahmen. Das Naturschutzgebiet Hohe Schrecke ist aber auch „einfach so“ immer eine Reise wert.

Weiter

Fragen stellen

Gerne beantworten wir Ihre (weiteren) Fragen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir aufgrund unseres kleinen Teams nicht immer sofort antworten können.

E-Mail schreiben

Unsere Förderer und Partner