Hohe Schrecke  
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FFH-Gutachten Teichgebiete Lausitz

Projektzeitraum: 01.06.1999 bis 31.12.1999
Gesamtsumme des Projekts: 4.600 Euro
Eigenanteil: 0 Euro
David-Förderung: 4.600 Euro

Ende der 1990er Jahre erfolgte deutschlandweit die Benennung europäischer Schutzgebiete (FFH-Gebiete) durch die jeweiligen Bundesländer. Kriterium für die Auswahl waren und sind das Vorkommen europaweit seltener Arten und Lebensräume. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde jedoch öfters auf eine Benennung als FFH-Gebiet verzichtet - auch wenn die relevanten Arten in dem Gebiet vorkamen. So auch im Land Brandenburg. Mit einer von der Naturstiftung David finanzierten Untersuchung konnte die Grüne Liga Brandenburg nachwiesen, dass im Bereich der vom Braunkohleabbau bedrohten "Lacomaer Teiche" europaweit vor dem Aussterben stehende Arten vorkamen. Das Land mußte die Teiche in der Lausitz deshalb als FFH-Gebiet vorschlagen. Das eigentliche Ziel der Grünen Liga konnte jedoch nicht erreicht werden. Trotz des Status als gemeldetetes FFH-Gebiet fielen die Lacomaer Teiche im Jahr 2009 dem Braunkohletragbau Cottbus Nord zum Opfer: Eine entsprechende Klage der Grünen Liga war im Jahr 2007 abschlägig beschieden worden.

Kontakt

Grüne Liga Brandenburg
Waldstraße 1
14473 Potsdam